Erfeuliche Trendwende |
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Geschrieben von: Verein
Dienstag, den 13. September 2011
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Noch im Vorjahr sprach Friedhelm Degen, der Handball-Vorsitzende des ASV Hamm. auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Vereins von einer bedrückenden Entwicklung. Sinkende Mitgliederzahlen und Einnahmen, personelle Abwanderungen im Senioren- und Jugendbereich sowie die fehlende Bereitschaft, sich für den Verein zu engagieren, zählte Degen damals auf. Zwölf Monate später haben sich die Baustellen des Clubs zwar nicht gänzlich in Luft aufgelöst, doch mit Zufriedenheit sprach der Hammer Handballchef in der diesjährigen Versammlung von einer erfreulichen Trendwende: „Wir haben erstaunliche Zuwächse bei den Mitgliedern, so dass wir für die kommende Saison eine zweite Damenmannschaft und ein fünftes Herrenteam in die Saison schicken können", erklärte der Vorsitzende, der sich auch über die personelle Entwicklung der Kreisliga-Herren-Mannschaft freute. „Ehemalige Vereinsmitglieder haben den Weg zurück zum ASV gefunden und verstärken schon in diesem Spieljahr unseren Unterbau." Die erfolgreiche Gründung eines Jugend-Förderkreises und auch das gestiegene gesellschaftliche Interesse der Aktiven und Fans wertete Degen als ein weiteres Indiz dafür, dass der ASV die Durststrecke der vergangenen zwei Jahre überwunden hat. In diesem Zusammenhang stellte auch Mathias Geukes, den die Versammlung zuvor zum neuen Sportwart (für Markus Rosenhövel) gewählt hatte, die neuen Ziele und Aktivitäten des Vereins vor. Der aktive Kreisläufer des Hammer Oberliga- Teams bezeichnete die Zweitliga-Herrenmannschaft des ASV zwar auch weiterhin als „das Aushängeschild des Vereins", doch neben dem Spielbetrieb der Hammer Bundesligacracks rücken die Verbandsliga-Damen sowie das Oberliga- Herren in den Fokus der vor allem im östlichen Stadtbereich lebenden Handballinteressenten. Geukes stellte auch den Wahlspruch der neuen Saison vor: „Eins sein". Mit dieser Aussage sollen sich Mannschaften und Fans gleichermaßen identifizieren. Der positive Vereinstrend spiegelte sich auch in den Ausführungen des Hammer Kassierers Günter Gewalt wieder, der einen Überschuss im vergangenen Geschäftsjahr vermeldete, der die fehlenden Vorjahres-Einnahmen ausgleiche. Franz Dressel von der ASV Marketing GmbH erläuterte die Ereignisse rund um den Bundesliga-Spielbetrieb. Als die wohl schwierigste Zeit bezeichnete er den Jahreswechsel, als der Hammer Bundesligist kurz vor der Insolvenz stand. Ein strikter Sparkurs und auch die Auflösung der Sportkooperation mit der Ahlener SG sah Dressel als die richtigen Schritte an. Von verstärkten Bemühungen, junge Talente an den ASV zu binden, sprach Jugendwart Andreas Antoni. Drei Meistertitel in der vergangenen Saison sowie die Anmeldung von 14 am Spielbetrieb teilnehmenden Nachwuchsteams verdeutlichen, dass der ASV auch in Zukunft auf vereinseigene Kräfte bauen kann. |