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ASV Damen verlieren knapp gegen Vizemeister Drolshagen

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Geschrieben von: Westf. Anzeiger    Montag, den 07. Mai 2012

Nicole FalkEine ordentliche Leistung hatte sich ASV-Trainerin Steffi Buck von ihrer Mannschaft im letzten Saisonspiel der Handball-Verbandsliga gegen den Tabellen-Zweiten TuS Drolshagen gewünscht. Und tatsächlich lehnte sich die Hammer Übungsleiterin am Ende des Treffens mit dem Anwärter zum Klassenaufstieg in die Oberliga zufrieden zurück. Trotz einer 17:23 (11:11) Heimniederlage: „Wir wollten uns aufbäumen und gegen den hohen Favoriten möglichst lange mithalten. Das ist uns heute zweifellos gelungen“, zog Steffi Buck einen positiven Schluss-Strich nicht nur unter das letzte Saisonspiel, sondern auch unter die gesamte Saison.

„Wir hatten immense personelle Ausfälle im Laufe der Serie, wurden von vielen Mitkonkurrenten schon als möglicher Absteiger gehandelt. Doch letztendlich hatten wir den Liga-Verbleib schon fünf Spieltage vor dem Ende der Serie in der Tasche. Und das macht mich schon sehr stolz“, urteilte die ASV-Trainerin, die ihre Mannschaft jetzt in den verdienten Jahresurlaub schicken kann. Während die Hammer Spielerinnen –es gibt keine Abmeldungen aus der Truppe- nun den Lederballball beruhigt beiseite legen können, beginnen für Steffi Buck und Sportwart Rosi Fink recht arbeitsreiche Wochen. „Wir wollen unsere personellen Planungen für das kommende Spieljahr möglichst schnell abschließen. Das wird allerdings noch zwei oder drei Wochen dauern“, erklärte die Hammer Trainerin.

Gegen den Liga-Zweiten aus Drolshagen rauften sich die Gastgeberinnen noch einmal ordentlich zusammen. Zwar erwischten die Gäste mit einer 6:9 Führung den besseren Start, doch als sich das Hammer Angriffsspiel mit einer äußerst starken Mady Schwinger stabilisierte, zogen die ASV-Frauen bis zur Pause (11:11) wieder gleich. „Alle haben um das Remis sehr gekämpft und sind wirklich bis an ihre Leistungsgrenzen gegangen“, erklärte Steffi Buck, die dann allerdings mit ansehen musste, wie die Hammer Kräfte gegen den mit 60 Schlachtenbummlern angereisten TuS allmählich schwanden. „Drolshagen konnte gezielt auswechseln, wir mit einer dünn besetzten Bank leider nicht“, erklärte die Hammer Trainerin den plötzlichen Einbruch ihrer Mannschaft, denn über 11:15 führten die Gäste bereits in der 49. Spielminute mit 13:20 und ließen bis zum 17:23 Ende nichts mehr anbrennen. gp

ASV: Kohn, Zchoche- Jasper (3), Schlüter (2), Ebel (2), Schwinger (3), von der Borg (2), Volkmer (3), M. Plettner (1), Sander (1), Damberg und Falk.

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