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Ein respektables Ergebnis hatte sich ASV-Trainer Dogan Aydogdu vor dem Heimspiel seiner Handball-Oberliga-Damen gegen den ETSV Witten gewünscht. „Wir wollen den Favoriten zumindest etwas ärgern", formulierte der Hammer Coach seine bescheidenen Ziele. Als am Ende des Treffens eine knappe 27:29 (15:15)-Heimniederlage fest stand, war der ASV-Trainer dennoch unzufrieden. Denn gegen die eingespielten Gäste verkauften sich die Hammer nicht nur besser als in der Hinrunde (27:17), sie hatten sogar eine echte Siegeschance.
„Ja, wir hatten unseren Gegner über weite Strecken sogar gut im Griff, sind dann aber an unseren eigenen Schwächen und auch an der schwindenden Kraft gescheitert", analysierte Aydogdu die Partie und nannte als Ursache des Leistungseinbruchs auch gesundheitliche Probleme seiner Spielerinnen.
„Wir konnten unter der Woche nur einmal trainieren und das merkte man der Mannschaft natürlich deutlich an". Der ASV war vielversprechechend mit 14:10 in Führung gegangen. Doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt schwanden die Hammer Kräfte; Witten glich bis zur Pause (15:15) wieder aus. Selbst eine Hammer 19:15- Führung reichte im zweiten Durchgang nicht aus, um den Kontrahenten auf Distanz zu halten. Denn in den folgenden Minuten fielen die Gastgeberinnen erneut deutlich ab, produzierten reihenweise Fehler im Sturm und lieferten ihrem Gast somit genügend Möglichkeiten, um den Trefferrückstand wettzumachen und am Ende knapp zu triumphieren. • gp
ASV Hamm: Gerbsch, Kohn- Schlüter (3/2), Jacke (5), Barnert(3), Buck (8/1), Sorg (2), Jasper (4/3), von der Bark (1), Plettner, Sauerland (1) |