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Ohne jeglichen Druck gestalteten die Verbandsliga-Damen des ASV Hamm das letzte Saisonspiel erfolgreich, wenn auch unnötig spannend. Denn das Team von Trainer Dogan Aydogdu ließ in der Partie gegen die HSG Hohenlimburg eine Reihe von Chancen liegen. Doch weil auch die Gäste in der Offensive alles andere als konsequent agierten, feierte der ASV einen knappen 20:18 (9:7) -Sieg. Die Hammerinnen zeigten von Beginn an die bessere Spielanlage und gingen durch schnell ausgeführte Angriffe frühzeitig mit 4:2 in Front (6.). Das Prunkstück des ASV war vor allem im ersten Durchgang die gute Defensivleistung.
So erarbeiteten sich die Gastgeberinnen in der Deckung viele Bälle, von denen sie eine Vielzahl in erfolgreiche Tempogegenstöße um-münzten. Die HSG leistete sich hingegen im eigenen Spielaufbau zu viele individuelle Fehler und war zu schwach und inkonsequent im Abschluss. Wie auch der ASV, denn die 9:4-Führung in der 19. Minute hätte deutlich höher aus-fallen können. Sonja Barnert traf zweimal nur den Pfosten (25. und 29.), während Daniela Schlüter (19.) und Monika Jasper (28.) per Sieben-meter scheiterten. „Wir haben es in der ersten Halbzeit einfach verschlafen, die Tore zu machen", bemängelte der Coach. „In der Kabine habe ich dann gesagt, dass wir die Augen aufmachen müssen und nicht auf die Arme werfen dürfen." Dies gelang dem ASV je-doch nicht, und die Gäste bestraften diese Nachlässigkeiten nach Wiederbeginn prompt. Das Team aus dem Hagener Stadtteil glich zum 10:10 (34.) aus, weil die Verteidigung ebenfalls kurzzeitig Aussetzer hatte.
Auch wenn sich Hamm hinten wieder stabilisierte, war der Sieg beim 16:13 (52.) noch nicht in trockenen Tüchern. Erst als Jasper einen Tempogegen-stoß zum 20:18 verwandelte und nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, konnten die Gastgeberinnen die durchaus strapaziöse Saison mit einer kleinen Abschluss-feier ausklingen lassen. • mg
ASV Hamm: Kohn - Barnert, Schlüter (4), Ebel (3), Padberg, Plettner, Jasper (7/4), Buck (2), Jacke, Sorg (1), Kutscha (2), Sauerland (1) |