ASV Damen verlieren beim Tabellenzweiten in Drolshagen |
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Geschrieben von: Westf. Anzeiger
Montag, den 16. Januar 2012
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Es klingt paradox: Doch trotz einer klaren 45:23 (20:14) Auswärtsniederlage beim TuS Drolshagen fand ASV- Trainerin Steffi Buck sogar noch anerkennende Worte für ihre Mannschaft: „Der Liga- Zweite war natürlich zwei oder drei Nummern zu groß für uns. Doch dass sich meine Spielerinnen trotz der immensen Überlegenheit des Liga- Kontrahenten eigentlich nie aufgegeben- und bis zum bitteren Ende auch um jeden Ball gekämpft haben, darauf bin ich einfach stolz“, befand die Hammer Spielertrainerin.
In der Tat: So wichtige Faktoren wie Kampfgeist und Leidenschaft stimmten bei den ASV- Damen in Drolshagen, zumal die Mannschaft auch noch ohne die erkrankten Rückraumspielerinnen Mandy Schwinger und Lauren Jacke auskommen musste. Positiv überrascht war Steffi Buck auch von der Anfangsoffensive ihrer Mannschaft. Der Liga- Zweite drückte von Spielbeginn an zwar mächtig auf das Tempo und legte mit einer schnellen 7:3 Führung los wie die Feuerwehr, doch nach Treffern von Jasper (2), Buck, Ebel und Volkmer kämpften sich die Gäste schon Mitte der ersten Spielhälfte wieder bis auf 11:10 heran. Doch die erfolgreiche Hammer Aufholjagd schürte den Ehrgeiz des Liga- Zweiten, der sich bis zur Pause (20:14) noch einmal im Angriff steigerte und schon zu diesem Zeitpunkt keine Zweifel mehr aufkommen ließ. Fünf Hammer Fahrkarten zu Beginn der zweiten Spielhälfte durchkreuzten die Bemühungen der Gäste, wieder in Reichweite zu kommen. Zudem wurden die ASV- Damen in den folgenden Spielminuten von einer Konterwelle nach der anderen überrollt. „Unser Rücklaufverhalten war wirklich schlecht“, zählte Steffi Buck alleine nach der Pause 15 Gegentreffer durch schnelle Konter der Gastgeberinnen, die in der Schlussphase des Treffens sogar noch aufdrehten und so den Treffervorsprung über 30:15 (48.) bis auf 45:23 herauf schraubten. gp ASV: Kohn- Volkmer (5), Jasper (4), T. Plettner (2), Buck (2), Sander (1), Padberg (2), Ebel (2), Barnert (3), Schlüter (1), von der Borg (1) und M. Plettner. |