Nicht einen Zähler holten die Verbandsliga- Handballdamen des ASV Hamm bisher in allen Spielen des neuen Jahres. Eine Serie, die am dritten Rückrundenspieltag in Hohenlimburg ein Ende fand. Beim Liga- Letzten gewannen die Spielerinnen aus dem Hammer Osten das Treffen mit 22:19 (10:10) zwar nicht unbedingt spektakulär, doch auch mit dem Arbeitssieg ihrer Mannschaft war die Hammer Trainerin letztendlich sehr zufrieden: "Wir wussten alle, dass unsere Aufgabe bei der ehrgeizig aufspielenden HSG nicht einfach werden wird. Um so mehr freue ich mich über
die gute Moral und die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft, selbst in kritischen Phasen der Begegnung.
Mit unserem ehrgeizigen Auftreten haben wir unsere Mission erfüllt", freute sich die Hammer Trainerin nicht nur über die gezeigte Leistung ihrer Mitspielerinnen, sondern auch über die beiden Big Points im Kampf um den Klassenerhalt.
Beim Schlusslicht aus der Lennestadt legten die Hammer einen Traumstart hin. Nach Treffern von Kathrin Volkmer, Kira von der Borg und Lauren Jacke führten die Gäste bereits mit 4:0 und erfüllten somit die Erwartungen der Hammer Trainerin, die eine konsequente Abwehrleistung von ihrer Mannschaft gefordert hatte. Doch ebenso schnell, wie die Hammer Führung entstanden war, brachen die ASV- Damen nach dem guten Auftakt urplötzlich ein. "Hinten und vorne lief blitzartig nichts mehr", schilderte Steffi Buck die folgenden Spielminuten, als Hohenlimburg immer besser zum Spiel fand und den schon klaren Rückstand in eine 9:8 (22.) Führung umdrehen konnte. Dementsprechend laut, wurde es zur Pause (10:10) dann auch in der Hammer Kabine. "Ich habe ein paar kräftige Worte an meine Mannschaft gerichtet", gestand die Hammer Trainerin ein. Zwar lief es für die ASV- Damen kurz nach dem Seitenwechsel noch nicht unbedingt besser, doch mit zunehmender Spielzeit erkämpften sich die Gäste dann doch wieder ein spielerisches Übergewicht. "Unsere Abwehr konnte sich steigern und so kam dann auch wieder Sicherheit in unseren Sturm, der Mitte der Spielhälfte wieder mannschaftlich geschlossen aufspielteì, erklärte Steffi Buck. Und so beendeten die Hammer den zunächst noch offenen Schlagabtausch (11:11, 13:13 und 15:15) dann in der Schluss- Viertelstunde des Spiels. Daniela Schlüter erzielte per Strafwurf zunächst die 18:16 Führung, danach legten Laureen Jacke, Soja Barnert und Kira von der Borg noch vier weitere ASV- Treffer nach. Mit 22:18 siegten die Hammer Gäste, die durch diesen Erfolg bis auf den achten Tabellenrang vorrückten. gp
ASV: Kohn, von der Borg (2), Schl¸ter (2/1), Barnert (3), Volkmer (6), Buck (4), Jacke (4), T. Plettner (1), M. Plettner, Jasper, Schwinger und Sander. |