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Damen verlieren gegen Tabellendritten aus Bergkamen

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Geschrieben von: Westf. Anzeiger    Montag, den 19. März 2012

Steffi KutschaAm Ende fiel das Ergebnis doch noch standesgemäß aus: Zumindest aus der Sicht des HC TuRa Bergkamen. Mit einer 22:28 (13:14) Heimniederlage endete für die Verbandsliga- Handballdamen des ASV Hamm der Versuch, die seit sieben Spieltagen anhaltende Erfolgsserie der Gäste zu beenden. Und wieder blieb für die Hammer Trainerin Steffi Buck nur die Erkenntnis, dass ihre Mannschaft gegen den Ligadritten aus der Nachbarstadt eine Siegeschance verspielt hatte. Trotz der letztendlichen Sechs- Tore- Differenz. „Es klingt vielleicht etwas paradox, aber wir hätten das Ding gut und gerne für uns entscheiden können“, ärgerte sich die ASV- Trainerin vor allem über den verschlafenen Start der zweiten Spielhälfte, „als meine Truppe eigentlich eine gute Viertelstunde überhaupt nicht auf der Platte war“.

Dabei lief es ein Durchgang Eins für die Hammer Gastgeberinnen noch recht viel versprechend. Zwar fanden die Gäste anfangs besser zu ihrem Spiel, führten sogar mit 5:2 ehe Mandy Schwinger und Kathrin Volkmer mit jeweils drei Treffer den 8:8 Ausgleich wieder herstellten. „Unsere Abwehr spielte in dieser Phase stark, zudem nutzten wir in den folgenden Spielminuten durch Kira von der Bork im Angriff auch recht clever unsere Chancen am Kreis“, freute sich Steffi Buck zu diesem Zeitpunkt noch über das gute Spiel ihrer Mannschaft. Noch zweimal (11:11 und 12:12) zogen die Gastgeberinnen gleich, verpassten dann  allerdings die Gelegenheit, in Führung zu ziehen. Der knappe 13:14 Pausenrückstand eröffnete den ASV- Spielerinnen aber dennoch alle Möglichkeiten.
Doch die Hammer verschliefen den Start der zweiten Spielhälfte. „Vorne lief einfach zu wenig und so kassierten wir beinahe widerstandslos einen Konter nach dem anderen. Unser Rückraufverhalten war einfach katastrophal“, beschrieb Steffi Buck die ersten 15 Spielminuten der zweiten Hälfte, als Bergkamen den knappen Trefferrückstand über 13:17- bis auf 16:23 heraufschrauben konnte. Selbst eine starke Hammer Schlussoffensive reichte den Gastgeberinnen zur Spielwende nicht aus. Bis auf 21:26 kämpften sich die ASV- Damen heran, doch dann schwanden die Kräfte der Mannschaft. „Wir hatten für dieses Spiel Sandra Damberg und Steffi Kutscha reaktiviert. Obwohl beide eine mehr als ordentliche Leistung ablieferten, konnten wir den Sturmlauf unseres Kontrahenten nicht bremsen. Es passte irgendwie sehr viel im Gästespiel, bei uns dagegen um so weniger“, gestand Steffi Buck nach der 22:28 Niederlage ihrer Mannschaft ein.

ASV: Kohn- T. Plettner (1), von der Bork (3), Volkmer (9/4), Schwinger (3), Kutscha (4/2), Jasper (1), Damberg (1). M. Plettner, Padberg und Ebel.

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