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Schwächephase kostet Überraschung

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Geschrieben von: Westf. Anzeiger    Montag, den 26. März 2012

Tina PlettnerEigentlich hatte Steffi Buck, die Trainerin der Verbandsliga- Handballdamen ASV, ihre Ziele vor dem anstehenden Auswärtsspiel bei der HSG Schwerte/Westhofen nicht allzu hoch gesteckt. „Angesichts unserer äußerst dünnen Spielerinnen- Decke sind unsere Gastgeberinnen klar favorisiert“, wollte sich die Hammer Übungsleiterin mit ihrer Mannschaft „lediglich“ gegen eine klare Packung stemmen. So gesehen könnte die verletzte Hammer Spielertrainerin mit der 26:20 (14:6) Niederlage im Grunde ja zufrieden sein. Doch das war sie nicht. Eine kurze Schwächephase, Mitte der zweiten Spielhälfte, verhagelte Buck die Stimmung.

Doch der Reihe nach: Mit einer schnellen 3:1 Führung kamen die Gäste überraschend gut ins Spiel, weil die Mannschaft ganz besonders in der Abwehr sicher spielte und den Offensivdrang des Liga- Sechste klein halten konnte. Zwar zogen die Gastgeberinnen erstmals in der 13. Spielminute mit 5:4 in Führung, doch bis zu diesem Zeitpunkt war die Hammer Handballwelt noch in Ordnung. Doch Mitte der Spielhälfte leisteten sich die Gäste dann eine Vielzahl balltechnischer Fehler, die Schwerte prompt zum Führungs- Ausbau ausnutzte. Bis auf 14:6 (30.) zogen die Gastgeberinnen nach vorn; Steffi Buck war bedient. „Wir haben einfach viel zu früh die Köpfe hängen lassen“, bemängelte die ASV- Trainerin auch die fehlende Einstellung bei ihrer Mannschaft. Doch das sollte sich ändern: Wie umgewandelt kamen die Gäste aus der Kabine und setzten Schwerte durch Treffer durch Tina Plettner, Mandy Schwinger und Kreisläuferin Sylke Sorg ordentlich unter Druck.

Bis auf 20:18 hatten sich die ASV- Damen wieder herangekämpft, als Kathrin Volkmer eine Zwei- Minuten- Strafe kassierte. „Unser Unterzahl-Spiel beflügelte unsere Gastgeberinnen, die nun wieder selbstsicher spielten und drei Treffer in Serie erzielten“, beschrieb Steffi Buck die Schlüsselphase des Spiels, als Schwerte den Vorsprung bis auf 23:18 (53.) heraufschrauben konnte. „Wir haben zwar noch einmal alles versucht, konnten bis zum 26:20- Ende aber nichts mehr ausrichten“, erkläre Steffi Buck, die sich nun auf vier spielfreie Wochen ihrer Mannschaft freut.

ASV: Kohn- Jasper (3), T. Plettner (4), Ebel (1), Volkmer (3), Sorg (4), Schwinger (4), von der Borg (1) und M. Plettner.

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