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Zöllner und Plum sichern Happy-End

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Geschrieben von: NW Gütersloh    Montag, den 05. Dezember 2011
05.12.2011 • Gütersloh (kra). Als Marcel Schönhoff das 31:28 (56.) für die HSG Gütersloh gegen den ASV Hamm II erzielte, schien der heimische Handball-Oberligist gestern vor einem sicheren Sieg zu stehen. Doch ohne finale Aufregung ließen die Schwarz-Gelben ihre knapp 200 Anhänger nicht nach Hause gehen. Sie setzten ihr permanentes Aufundab fort und kassierten nach drei Fehlwürfen und einer Zeitstrafe gegen Marian Stockmann 59 Sekunden vor Schluss das 31:31. 33 Sekunden vor Schluss erzielte Benjamin Zöllner das 32:31. 18 Sekunden vor Schluss wehrte Daniel Plum („Wenn ein Rückraumspieler von Außen wirft, siehst du als Torwart meistens gut aus“) den letzten Wurf der Hammer von Alexander Bicker ab. Zehn Sekunden vor Schluss nahm Matthias Wieling eine Auszeit für die HSG. Mit der Schlusssirene nutzte Florian Haubrock einen Pass über die Manndeckung der Hammer hinweg zum 33:31.

Der Torjubel ging in Siegesfreude über. „Das wurde ja auch Zeit“, quittierte Christoph Harbert den dritten Saisonsieg zufrieden lächelnd, denn im Kampf um den Klassenerhalt sieht es für die HSG nun viel besser aus. „Wir sind einfach noch nicht so weit, dass wir die Sache sechzig Minuten lang auf den Punkt spielen können“, übte Matthias Wieling bei aller Freude sofort Kritik. „Immer wenn es läuft, werden gleich Alternativen ausprobiert.“ Tatsächlich besannen sich die Gastgeber erst spät auf die Ansage, den Gegner auseinanderzuspielen und Schusschancen für die Außen vorzubereiten. Weil sie es immer wieder über „den besten Mittelblock der Liga“ (Wieling) probierten, liefen sie den routinierten, aber konditionell nachlassenden Hammern viel hinterher. Beim 6:10 hatte der Rückstand bedenklichen Umfang und nach dem 15:15 zur Pause lud die HSG ihre Gäste noch einmal zu einer Führung (18:15) ein, um dann kämpferisch zu beeindrucken, obwohl mit Philipp Buhrmester, Thorsten Harbert und Alexander Stammeier verletzt fehlten und Aljosha Ziegler von Wieling nicht berücksichtigt wurde, weil er „zu spät gekommen“ war.

Dass Happyend hatten die Gütersloher aber auch ihrer soliden Abwehr zu verdanken. Die offensive 5:1-Deckung mit Daniel Pries als Störenfried gegen den bundesligaerfahrenen Daniusz Skarbalius (8/3 Treffer) ermöglichte acht erfolgreiche Gegenstöße. „Und den langen Kreisläufer Matthias Geukes kannst du nun mal nicht verteidigen, wenn der in der 3. Etage angespielt wird“, übte der starke Daniel Plum Nachsicht mit seinen Vorderleute. Zu denen gesellte sich mit Max Kollenberg endlich mal wieder ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs.
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