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Geschrieben von: Westf. Anzeiger
Montag, den 16. Januar 2012
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Auswärts kommt Handball- Oberligist ASV Hamm II auch im neuen Jahr auf keinen grünen Zweig. Dabei hatte sich die Kuno- Sieben für den Rückrundenstart bei der Drittliga- Reserve des VfL Eintracht Hagen eigentlich sehr viel vorgenommen. Doch am Ende des Treffens stand aus Hammer Sicht eine ernüchternde 34:24 (15:12) Niederlage zu Buche.
Und ähnlich wie beim letzten Auswärtstreffen in Möllbergen, machten sich die Gäste auch beim bis dato punktgleichen Ligakontrahenten aus Hagen das Handball- Leben selber schwer. „Wir haben es nicht geschafft, die gute Abwehr unserer Gastgeber zu knacken. Zu oft verloren wir nach einfachen Fehlern den Ball und wurden dann von zahlreichen Konterwellen regelrecht überrannt. So haben wir es dem VfL sehr leicht gemacht“, äußerte sich ASV- Akteur Jens Degen. Die Rückraum- Trümpfe der Gastgeber indes stachen. Neben zahlreichen Steilangriff- Toren schlugen immer wieder VfL- Distanzwürfe im Kasten der beiden Hammer Keeper Carsten Schröder (bis 30. Min.) und Joel Wellner ein, weil sich der ASV einfach nicht auf das schnelle Spiel der Hausherren einstellen konnte und weil den Gästen auch zu viele Abstimmungsfehler in der Abwehr passierten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (2:2) entwickelte sich die Partie recht schnell zu einer einseitigen Angelegenheit für die Gastgeber, die leidenschaftlicher kämpften und bis zur Pause (15:12) durchweg mit drei oder vier Zählern Vorsprung führten. Nach zwei schnellen Treffern (16:14) durch Jens Degen und Sebastian Paul keimte beim ASV nach dem Seitenwechsel zwar noch einmal Hoffnung auf, doch reichte das kurze Hammer Aufbäumen natürlich nicht aus, um Hagen aus dem Rhythmus zu bringen. Obwohl Joel Wellner im ASV- Tor dann auch noch einige hochkarätige Chancen der Gastgeber vereitelte, lenkte der VfL das Spiel über 19:14 und 22:16 schnell wieder in sichere Bahnen. Und da der ASV im gesamten zweiten Spielabschnitt auch noch zahlreiche Zeitstrafen kassierte, reichte Hagen eine Durchschnittsleistung aus, um den im Hinspiel noch erfolgreichen Hammer Gast nicht nur dauerhaft, sondern auch sicher auf Distanz zu halten. „Beim Spielstand von 25:20 in der 50. Spielminute haben wir uns dann aufgegeben. Weil bei uns vorne einfach zu wenig passierte, während Hagen immer wieder einfache und schnelle Tore erzielte“, beschrieb Jens Degen die Schluss- Minuten der Partie, als der VfL den Treffervorsprung bis auf zehn Zähler Differenz (34:24) heraufschrauben konnte. gp
ASV: Schröder, Wellner- Skarbalius (3), Lodenkemper (2), Geukes (2), Bicker (4), Degen (4), Mund (4/4), Ch. Dressel (3), A. Dressel (1), Paul (1), Gnatowski und Ruhrmann. |