Oberliga-Team überzeugt im Endspurt |
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Geschrieben von: Westf. Anzeiger
Montag, den 30. April 2012
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Im Endspurt der Handball-Oberliga lässt es die Mannschaft des ASV Hamm noch einmal ordentlich krachen. Drei Spieltage vor dem Ende der Serie und nur eine Woche nach dem wichtigen 40:31 Heimerfolg über Hahlen legten die Hammer daheim noch einmal nach und schicken die HSG Gütersloh mit einer deutlichen 35:26 (15:11) Niederlage beladen auf die Heimreise nach Ostwestfalen. "Wir haben den Schwung aus der Vorwochenpartie in das Heimspiel übertragen. Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die heute sicherlich auch Charakter gezeigt hat. Unsere Trainingsbemühungen
fruchten richtig", sparte ASV- Trainer Rob de Pijper nicht mit Lob für sein Team. Gänzlich enttäuscht vom Auftreten seiner Truppe war indes HSG- Coach Philipp Christ. Der Trainer des Liga- Zwölften hatte sich von der Partie mehr versprochen und so fiel sein Statement schon beinahe vernichtend aus: "Uns fehlte jede Bereitschaft zum Kampf und unser Engagement reichte gegen den starken ASV einfach nicht aus. Wenn ich überlege, war wir uns vorgenommen hatten, war das viel zu wenig", empfand der Gäste- Coach, der an den verbleibenden beiden Spieltag nun auf weitere Ausrutscher der Keller- Konkurrenz hoffen muss. Letztendlich gaben allerdings nicht nur die Schwächen der Ostwestfalen, sondern auch eindeutige Stäken der Gastgeber den Ausschlag über den klaren Hammer Heimerfolg. Denn in punkto Abwehrarbeit war der ASV dem Liga- Zwölften haushoch überlegen. Und das lag nicht nur an der guten Leistung des Hammer Schlussmanns Carsten Schröder, sondern auch am starken ASV- Mittelblock, der zahlreiche Versuche des Gastes entschärfte. Bis auf den stark aufspielenden Christoph Harbert hatten die Hausherren ihre Gegenspieler eigentlich jederzeit sicher im Griff. Und vorne legten die Gastgeber meist über Dainius Skarbalius ein Tempo vor, dem Gütersloh einfach nicht gewachsen war. Nur in einer Spielphase kamen die Hammer Angriffsbemühungen ins Stocken. Nach anfänglichen Gleichständen führte der ASV mit 11:9 (19.), blieb dann aber acht Minuten lang ohne Torerfolg. "Eigentlich hätten wir in dieser Phase sogar den Sack zu machen können, denn auch Gütersloh erzielte kein einziges Tor", bewertete Rob de Pijper die kurze Sturmflaute seiner Spieler allerdings nur als kleinen Schönheitsfehler. So führten die Hammer zur Pause auch schon wieder sicher mit 15:11, doch richtig bitter wurde es für die Gäste erst nach dem Seitenwechsel. Fünf ASV-Tore in Serie (Mund 2, Degen, Geukes und Skarbalius) besiegelten die Niederlage der Ostwestfalen bereits wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff. Gütersloh indes resignierte nach dem 20:11 (36.) Zwischenstand, rannten blind und ohne erkennbares Konzept gegen die aufmerksame Hammer Hintermannschaft an oder scheiterten gleich mehrfach an Carsten Schröder im ASV Tor. Bis auf 30:16 (52.) und 31:17 (53.) spielten Skarbalius und Co. ihren Kontrahenten in Grund und Boden, erst danach nahmen sie das Tempo aus dem Spiel und ermöglichten dem auch weiterhin vom Klassenverlust bedrohten Liga- Zwölften bis zum 35:26 Endstand zumindest eine kleine Ergebniskorrektur. gp ASV Hamm: Schröder, Presch- Degen (3), Mund (9/5), Ruby (3), Lodenkemper (3), Skarbalius (8), Geukes (5), Ch. Dressel (1), Stanke (1) und Datema. |